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Wir über uns

Gerecht & sozial für Viernheim !

2011: Die ersten 10 Jahre Viernheimer Liste / DIE LINKE sind geschafft!

Mit einem „Informationsspaziergang“ durch die Innenstadt beging DIE LINKE Viernheim am Sonntag ihr zehnjähriges Bestehen. Vorstandsmitglieder und Kandidatinnen zur Kommunalwahl nahmen dabei das Rathaus, die Fußgängerzone, den Satonévry- Platz und die Bebauung in Augenschein. Anschließend traf man sich bei Glühwein und Kaffee im privaten Kreis, um das Jubiläum zu begehen. Vorsitzender Harry Siegert zog dabei ein kurzes Rèsumée: „Als Reaktion auf die Agenda 2010 von SPD und GRÜNEN und die Teilnahme Deutschlands am Jugoslawienkrieg gründeten 16 Viernheimerinnen und Viernheimer am Tag vor dem “Dreikönigstag”, am Freitag, den 5. Januar 2001 in der “Kurpfälzer Stube” des Bürgerhauses eine freie, unabhängige, aber linke Wählervereinigung mit dem Namen “Viernheimer Liste / Viernheimer Linke (VL). Das war der Start einer oft schwierigen, aber letztendlich erfolgreichen Neugründung. Nachdem sich die Mitgliederzahl sehr positiv entwickelt hatte, wurde im vergangenen Jahr offiziell der Ortsverband DIE LINKE Viernheim gegründet.“ Bisher stellte DIE LINKE drei Stadtverordnete (Harry Siegert, Cengiz Abdul-Rahman und Albert Weißenberger) und erreichte bei der letzten Bundestagswahl 8 % der Stimmen in Viernheim. Zur Kommunalwahl am 27. März hat man sich inhaltlich und personell optimal vorbereitet und möchte mit den Themen soziale Gerechtigkeit und nachhaltiger Stadtentwicklung um Stimmen werben. Viernheim braucht neuen Schwung, um aus dem jahrelangen Stillstand heraus zu kommen. „Das will und kann DIE LINKE leisten“, so Harry Siegert, „wenn sie mit mehreren Stadtverordneten, sowie im Magistrat der Stadt vertreten ist“. Dafür will die noch junge Partei werben und der Vorstand bittet die Wählerinnen und Wähler „uns zu unterstützen und dann das Kreuzchen bei uns zu machen.“

 

Gegründet am 5. Januar 2001 als
“Viernheimer Liste / Viernheimer Linke!

Als Reaktion auf die unsoziale und die Politik des Krieges von SPD und GRÜNEN im Bund und der anhaltend farblosen Erscheinung der verbliebenen Viernheimer Sozialdemokraten gründeten 16 Viernheimerinnen und Viernheimer am Tag vor dem “Dreikönigstag”, am Freitag, den 5. Januar 2001 in der “Kurpfälzer Stube” des Bürgerhauses eine freie, unabhängige, aber linke Wählervereinigung mit dem Namen “Viernheimer Liste / Viernheimer Linke (VL).

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B e reits am 18. März 2001 stellt sich die VL zur Wahl. Die Kandidatinnen zur Kommunalwahl präsentieren sich und ihr Programm im Februar 2001 auf dem “Roten Platz” in Viernheim der Presse und den Fotografen. Motto: “Damit sich etwas bewegt in Viernheim!”
Der Gewerkschafter und langjährige Stadtverordnete Harry Siegert (3. von rechts) wurde in die Stadtverordnetenversammlung gewählt und später von Rechtsanwalt Cengiz Abdul-Rahman (ganz links) abgelöst. Bild:hms

Im Gründungsprotokoll heisst es: - Die in der Stadt praktizierte Politik betrifft die Menschen aller Altersgruppen direkt und unmittelbar. Wir alle erleben die Auswirkungen dieser "Stadtpolitik" tagtäglich, auch wenn uns dies oft nicht sofort bewusst wird. In der Kommunalpolitik zeigt sich, ob soziale und kulturelle, ökologische und wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten für die Einwohnerinnen und Einwohner ermöglicht und geschaffen werden. Die Entscheidungen, die im Viernheimer Rathaus getroffen werden, beeinflussen unser persönliches Umfeld und bestimmen unsere Lebensqualität in jeder Hinsicht.
Dabei sind die in der Vergangenheit in Viernheim getroffenen Entscheidungen oft undurchsichtig, an den Interessen der Menschen vorbei, meistens phantasielos und zeichnen sich selten durch Sachkenntnis aus.
Entwicklungsprozesse sind oft langwierig oder werden, wie am Beispiel der seit Jahrzehnten nicht stattfindenden Entwicklung der Innenstadt deutlich wird, dilettantisch vorbereitet und, wenn überhaupt, amateurhaft umgesetzt. Bei der grössten Partei in der Stadtverordnetenversammlung haben die Bürgerinnen und Bürger nicht selten das Gefühl, dass die Einfalt das Sagen hat und sie meist selber nicht wissen, was sie wollen.

Deshalb wollen wir die Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger nicht nur auf dem Papier stehen haben, sondern in die Realität umgesetzt wissen. Wir wollen uns mit den für Viernheim wichtigen Themen auseinandersetzen und gemeinsam mit den Menschen, ohne ideologische Scheuklappen und ohne Rücksichten auf die Interessen einer Partei, die besten Lösungen für die Bürgerinnen und Bürger suchen und umsetzen.

Wir wollen ein "gläsernes Rathaus" ohne Filz nach aussen und Ämterpatronage nach innen. Eine bürgernahe Verwaltung setzt motivierte, in einem guten Betriebsklima arbeitende, Beschäftigte voraus. Dafür wollen wir uns einsetzen.

Am 20.3.2010 wurde in der Weinstube “Küfer” offiziell der Ortsverband DIE LINKE Viernheim gegründet und ein neuer Vorstand gewählt.

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Die Kandidatinnen der Viernheimer Linken zur Kommunalwahl 2006. Bild:pia

 

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